Für Ärztinnen, Ärzte
und Einsender
Das IMD Labor Frankfurt führt labordiagnostische Untersuchungen für Praxen, Ärztinnen, Ärzte und weitere Einsender durch. Am Standort Frankfurt steht Ihnen ein breites diagnostisches Spektrum zur Verfügung, ergänzt durch spezialisierte Untersuchungen unserer Kooperationspartner innerhalb des MVZ sowie durch das Institut für Immunologie und Genetik (IIG).
Diagnostische Schwerpunkte
Die folgenden Leistungsbereiche geben einen Überblick über ausgewählte diagnostische Schwerpunkte unseres Labors für Einsender:
Gerinnungsdiagnostik
Für die Abklärung von Störungen der Blutgerinnung steht ein breites Spektrum hämostaseologischer Untersuchungsverfahren zur Verfügung – etwa bei Blutungsneigung, Thromboseneigung, Kinderwunsch oder Fragen zur gerinnungshemmenden Therapie. Hierfür arbeitet das Labor mit den Gerinnungszentren in Bad Homburg und Mannheim zusammen.
In Kooperation mit:
Humangenetische Diagnostik
In unserem Wiesbadener Partnerlabor besteht eine hohe Expertise in der zytogenetischen und sowie molekulargenetischen Diagnostik. Dank der engen Zusammenarbeit können wir unseren Einsendern die Bearbeitung spezieller genetischer Fragestellungen ermöglichen. Zusätzlich besteht eine Kooperation mit dem Institut für Immunologie und Genetik.
In Kooperation mit:
Kinderwunsch & Reproduktionsimmunologie
Bei unerfülltem Kinderwunsch, wiederholten Fehlgeburten oder Schwangerschaftskomplikationen kann eine reproduktionsimmunologische Abklärung sinnvoll sein. Das Frankfurter Labor untersucht dafür ausgewählte Blutwerte und Immunmarker im Zusammenhang mit Einnistung und Schwangerschaftsverlauf.
Die fachliche Einordnung erfolgt bei Bedarf gemeinsam mit spezialisierten Partnern aus der Reproduktionsimmunologie.
In Kooperation mit:
Liquid Biopsy / Hämato-Onkologie
Untersuchungen zellfreier DNA (Liquid-Biopsy / Liquid Profiling) werden eingesetzt, um niedrig-invasiv das Vorliegen bestimmter Mutationen zu beurteilen, welche die Therapie mit personalisierten Medikamenten ermöglichen oder verhindern können.
Unser Kooperationspartner bietet hierfür aktuell die Testung auf ESR1 und PIK3CA-Mutationen aus peripherem Blut an. Dieses Verfahren stellt einen etablierten Ansatz zur molekularen Charakterisierung hormonrezeptorpositiver, HER2-negativer Mammakarzinome dar. Zirkulierende Tumor-DNA (ct/cfDNA), gewonnen aus peripherem Blut, ermöglicht eine minimalinvasive, wiederholbare Analyse tumorassoziierter genetischer Alterationen und reflektiert die intratumorale Heterogenität sowie klonale Evolution unter Therapie. Mutationen im ESR1-Gen sind häufig mit Resistenz gegenüber endokrinen Therapien assoziiert und treten vor allem unter Aromatasehemmer-Therapie auf. Der Nachweis solcher Mutationen kann daher therapeutische Entscheidungen beeinflussen, etwa den Einsatz selektiver Estrogenrezeptor-Degrader (SERDs) unterstützen (PMID: 26261103). PIK3CA-Mutationen hingegen aktivieren den PI3K/AKT/mTOR-Signalweg und sind prädiktiv für das Ansprechen auf PI3K-Inhibitoren wie Alpelisib (PMID: 33707948).
Wir stellen interessierten Einsendern gern auf Anfrage den Kontakt her und unterstützen bei der Probenlogistik
In Kooperation mit:
Abstammungsgutachten
Sie können bei uns im Labor Abstammungsgutachten (z.B. Vaterschaftstests) in Auftrag geben. Die rechtssichere Probenentnahme und Dokumentation wird gleich bei uns vor Ort durchgeführt. Im Anschluss erfolgt die Labordiagnostik mit modernsten Analysetechniken bei unserem Kooperationspartner, dem Institut für Immunologie und Genetik.
Das Labor ist hierfür nach DIN EN ISO 15189 und 17025 akkreditiert. Sie erhalten im Anschluss ein eindeutiges und verständlich formuliertes Gutachten, welches von unseren ärztlichen und wissenschaftlichen Sachverständigen erstellt wird. Dieses Gutachten kann auf Ihren Wunsch auch datenschutzkonform an Dritte (z.B. Jugendämter) direkt von uns übermittelt werden.